Fischfutter für Ihre Teichfische
Ein Teich im Garten übt auf viele eine Faszination aus und sehr oft werden natürlich auch Fische im Teich gehalten. Allerdings sollte man darauf achten, dass je nach Bepflanzung und Pflege des Teichs, die Fische auch ausreichend mit Fischfutter ernährt werden müssen.

Dabei stellen nicht alle Fische dieselben Anforderungen. Entscheidet man sich für sehr spezielle Fische, muss man sich auch um ein entsprechend spezielles Fischfutter kümmern. In vielen Baumärkten bekommt man allerdings nicht solche spezielle Fischfutter, sondern Fischfutter, das in der Regel laut Hersteller für alle normalen Teichfische geeignet ist. Das Fischfutter wird dabei in ganz unterschiedlichen Formen angeboten. Es gibt zum Beispiel Flockenfutter, bei dem das Futter ganz leicht und flockig ist und dann auch entsprechend länger an der Wasseroberfläche verweilt. Ganz anders verhält es sich mit gepresstem Fischfutter, das es zum Beispiel als Tablettenfutter oder ind Stäbchenform gibt. Solches Futter ist für die Fische normalerweise üppiger und mit einem Stäbchen haben sie sofort deutlich mehr Nahrung aufgenommen als mit dem Flockenfutter. Tablettenfutter ist daher eher für größere Fische gut geeignet. Kleinere Fische könnten möglicherweise solches Tablettenfutter gar nicht richtig schlucken bzw. es erst gar nicht in den Mund bekommen und müssten auf diese Weise komplett auf ihre Fütterung verzichten.
Flockenfutter dagegen ist hervorragend für kleinere Fische geeignet. Es beschwert den Fischmagen nicht übermäßig, ist leichter verdaulich und für kleine Fische sehr gut zu futtern, da die Flocken im Wasser leicht weich werden und so auch von kleinen Fischen sehr leicht ins Maul befördert werden können. Auch ist Flockenfutter für kränkelnde Fische oder einfach langsame und gemütliche Fische sehr gut geeignet. Denn wie erwähnt sinkt dieses Fischfutter nicht so schnell, sondern verweilt aufgrund seiner geringen Dichte und Masse länger an der Wasseroberfläche. So haben auch Fische, die nicht so schnell sind, ein Chance etwas vom Fischfutter abzubekommen.
Wenn man in seinem Gartenteich unterschiedliche Fischarten hat, was ja meistens der Fall ist, werden diese auch unterschiedliche Größen und damit auch unterschiedliche Anforderungen an das Fischfutter stellen. Gut ist es dabei, wenn man verschieden Fischfutter zur Auswahl kauft. Es bietet sich zum Beispiel an, größere und schnellere Fische ausschließlich auf einer Teichseite zu füttern, am besten mit Tablettenfutter, und kleinere oder schwächere Fisch auf der anderen Teichseite. Das hat den Vorteil, dass die kleineren Fische gleichermaßen in Ruhe ihr Fischfutter genießen können ohne dass es ihnen von den schnelleren Fischen weggeschnappt wird. So etwas geht am Besten, wenn man zu zweit ist, so dass die Fütterung idealerweise parallel stattfinden kann. Sollte man alleine füttern und der Teich ist nicht allzu groß muss man relativ schnell sein, weil auch die größeren Fische sehr schnell ihr Futter aufgebraucht haben.
Auch eine sehr beliebte Alternative zu Flockenfutter und Tablettenfutter ist das so genannte Frostfutter. Frostfutter enthält ähnlich wie Lebendfutter sehr viel mehr Vitamine und Mineralstoffe, da das Futter so verarbeitet und tiefgefroren wurde, dass ein Verlust an Vitaminen kaum zu erwarten ist. Frostfutter kann auf ganz unterschiedlicher Basis aufgebaut sein: entweder es besteht ausschließlich aus pflanzlichen Bestandteilen oder aus einem Gemisch von pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen oder ausschließlich aus tierischen Bestandteilen. Je nach Fischart und Anforderungen muss man sich über die jeweils benötigte Zusammensetzung vorab Gedanken machen. Auch kann das Einbringen ins Wasser unterschiedlich erfolgen. Man kann das Frostfutter entweder vor dem Füttern auftauen lassen und es dann verfüttern, oder man gibt das Fischfutter gefroren ins Wasser und lässt es im Wasser auftauen. Auf diese Art haben die Fische über eine längere Zeitspanne etwas von dem Futter.