Gartenteich
Ein Gartenteich ist ein besonderer Blickfang und wertet jeden Garten spürbar auf. Gartenteiche können im Prinzip in jeden Garten angelegt werden. Da man einen Teich nicht so oft anlegt, ist eine gründliche Planung nötig. Des Weiteren sollte sich jeder, der sich mit dem Gedanken befasst einen Gartenteich anzulegen, darüber im Klaren sein, dass ein Teich auch nach der Erstellung noch einiges an Pflege benötigt.

Der Pflegeaufwand lohnt sich aber auf jeden Fall. Ein kleines Gewässer ist nämlich nicht nur ein besonderer Blickfang, sondern auch Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Jeder, der einen Teich anlegt, wird sich wundern, wie schnell es geht, bis sich die ersten Frösche und Libellen dort angesiedelt haben.
Wenn man das Anlegen eines Gartenteichs plant, muss zunächst ein geeigneter Platz gefunden werden. Ein Gartenteich sollte möglichst immer etwas zentral angelegt werden. Gartenteiche, die irgendwo in einer schwer zugänglichen Ecke angelegt werden, verlieren schon bald ihren Reiz. Nachdem ein entsprechender Platz gefunden ist, muss noch entschieden werden, wie man den Teich anlegt. Im Fachhandel werden Teichbecken in diversen Größen und Formen angeboten. Bei der Verwendung derartiger Becken ist ein Gartenteich natürlich sehr schnell angelegt. Es ist allerdings darauf zu achten, dass das Becken mehrere Stufen aufweist, sodass es nach der Befüllung mit Wasser zu verschiedenen Wassertiefen führt. Das ist besonders wichtig, da verschiedene Teichpflanzen auch unterschiedliche Wassertiefen bevorzugen. Will man sich aber nicht auf eine vorgefertigte Bauform festlegen, können Gartenteiche auch individuell ausgehoben und anschließend mit Teichfolie ausgelegt werden. Damit sind der Gestaltung keinerlei Grenzen gesetzt. Auch bei dieser Variante sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass es mehrere Stufen gibt. Ein nachträgliches Ändern der Form ist äußerst schwierig und zudem sehr aufwendig.
Gartenteiche sind aber nicht nur irgendwelche Becken oder Löcher, die mit Folie ausgelegt worden sind. Sie sollten unbedingt mit Wasserpflanzen bepflanzt werden, damit sie lebendig werden. Die Bepflanzung der Gartenteiche ist gar nicht so schwierig. Am einfachsten gelingt es mit sogenannten Pflanzkörben. Dabei handelt es sich um spezielle Körbe, in denen die Teichpflanzen gepflanzt werden. Anschließend werden diese Körbe einfach in den Gartenteich gesetzt. Dabei ist natürlich auf die erforderliche Wassertiefe zu achten.
Durch den Besatz mit Fischen werden Gartenteiche noch attraktiver. Es müssen nicht immer kostspielige exotische Fische sein, einfache Goldfische sind ebenfalls sehr angenehm anzuschauen. Fische im Gartenteich bieten obendrein noch den Vorteil, dass sie sehr viele Algen verzehren. Die Bildung von Algen ist nämlich bei allen Gartenteichen ein Problem. Im Fachhandel gibt es aber glücklicherweise diverse Mittel, mit denen die Algenbildung verhindert, oder zumindest sehr stark reduziert werden kann. Wer Fische im Gartenteich hält, muss allerdings darauf achten, dass diese im Winter nicht erfrieren oder ersticken. Um dieses zu vermeiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man könnte die Fischer während der kalten Jahreszeit in einem Aquarium in der Wohnung beherbergen. Das ist allerdings nicht jedermanns Sache. Deshalb gibt es Geräte, die das komplette Einfrieren der Gartenteiche verhindern. Dadurch bleibt immer ein kleiner Bereich eisfrei. Dadurch gelangt immer genügend Sauerstoff ins Wasser und es besteht an der Stelle die Möglichkeit, die Fische zu füttern.