Teichfische und Fischfutter
Wer sich im heimischen Garten für einen eigenen Teich entscheidet, der sollte unbedingt vor dem Baubeginn sich genauestens Gedanken über diesen Teich machen. Wichtig Fragen dabei sind vor allem, welche Lebewesen sollen den Teich bevölkern.

Das heißt, möchte man ausschließlich einen begrünten Teich mit Pflanzen und Seerosen, oder möchte man auch Tiere im Teich haben, zum Beispiel Fische, Schildkröten, Frösche oder ähnliches.
Wer sich, wie die meisten Teichbesitzer, für Teichfische entschieden hat, sollte wiederum darüber nachdenken, welche Anforderungen stellen diese Teichfische, damit sie ein langes Leben in Gesundheit und Zufriedenheit führen können. Denn dies sollte jedem Teichbesitzer am Herzen liegen. Es macht beispielsweise überhaupt keinen Sinn, einen sehr kleinen Teich anzulegen dort hinein riesige Fische zu setzen. Über kurz oder lang würden die Fische sich gegenseitig verdrängen und schließlich sterben. Man muss auch wissen, wie groß ein Fisch einmal werden kann. Es gilt zwar die Meinung, dass sich Teichfische sehr gut an die Teichgröße anpassen können, was ihr Körperwachstum angeht. Das mag in einem gewissen Umfang auch zutreffend sein, aber dennnoch ist es so, dass es Fischsorten gibt, die von Natur aus einfach zu den großen Fischarten zählen und Teichfische, die auch in einem großen Teich ihr Leben lang klein bleiben.
Weiterhin ist bei der Wahl der Teichfische nicht nur auf den Platzbedarf zu achten, sondern auch auf die Verträglichkeit untereinander. Denn nicht alle Teichfische lassen sich zusammen in einem Teich halten. Es gibt natürlich auch Fische, die als Teichfische gänzlich ungeeignet sind. Das können zum Beispiel Forellen sein. Es ist bekannt, dass die Forelle fließende Gewässer bevorzugt, da sie sehr klares und sauberes Wasser zu leben benötigt. Natürlich ist es auch möglich die Forelle in einem Teich zu halten, allerdings muss dieser Teich sehr groß und zudem einen permanenten Zu- und Abfluss haben. Daher ist die Forelle nicht die beste Wahl, wenn es um die Wahl heimischer Teichfische geht. Die Forelle wird in der Regel auch eher als Nahrungsquelle denn als Zierfisch gehalten.
Goldfische dagegen sind die Teichfische der ersten Wahl. In kaum einem heimischen Gartenteich findet man keine Goldfische. Goldfische sind nicht nur sehr hübsch anzuschauen wegen ihrer auffälligen Farben, sondern sie sind auch in ihren Ansprüchen eher weiter unten angesiedelt. Goldfische sind daher die besten Teichfische für alle, die auch dem Gebiet der Fischkultur und des Gartenteichs noch kaum Erfahrung haben. Mit Goldfischen kann man ganz bestimmt nichts falsch machen.
Karpfen und Koi Karpfen eigenen sich gleichfalls nur bedingt für den heimischen Gartenteich. Es gibt zwar durchaus Koi Karpfen, die nicht so groß werden, aber in der Regel zählen die Koi Karpfen und die Karpfen zu den großen Teichfischen. Sie sind natürlich hervorragend für einen Teich geeignet. Nicht nur weil sie auch wunderschön anzusehen sind, und kein Koi Karpfen in seiner Musterung dem anderen gleicht, sondern auch weil sie in ihren Anforderungen je nach Unterart längst nicht so anspruchsvoll sind wie die Forellen. Karpfen zählen auch zu den sehr großen Fischen und zudem dienen sich in der Regel auch sehr oft als Nahrungsquelle. Ein Gartenteich mit Teichfischen wie Koi Karpfen und Karpfen ist nur dann zu empfehlen, wenn ein wirklich großes Areal zur Verfügung steht. Für einen kleinen, gewöhnlichen Gartenteich sind normale Karpfen nicht zu empfehlen und Koi Karpfen eben nur, wenn es sich um eine eher kleine Sorte handelt.